Maskenball

maske

Vorhang auf, das Spiel beginnt! Eine neue Maskerade, ein neuer Tag und ein neues Kostüm für ein neues Publikum. Tag um Tag. Jahr um Jahr. Endet das Stück verlässt der Schauspieler die Bühne, nur um eine weitere Rolle beim Maskenball im Zuschauerraum. Wehe dem Moment, an dem sich das Publikum vermischt und die Rollen sich überkreuzen. Ein schmerzhaft schneller Maskenwechsel fern des Rampenlichts. Hin und her und dann wieder ganz anders.

Rollen und Spiele vom ersten Tag an. Wir lernen laufen. Wir lernen funktionieren. Wir spielen unsere Rollen. Anforderungen und Erwartungen formen die Außenhülle unserer roboterartigen Existenz. Doch wie viel Ich steckt noch im Selbst?

Tagein, tagaus immer neuen Irrwegen im Labrinth der Masken folgend. Das eigene Gesicht vergessend über die immer neuen Rollen hinweg, die der Weg durch das Labyrinth einfordert. Ist nun doch eine der Masken das wahre Gesicht? Sind es alles nur Varianten und Spielarten des eigentlichen Ich? Oder ist das alles doch ganz anders?

Und wer sind die Anderen? Gespenster? Visionen? Prüfungen? Feind? Freund? Oder vielleicht auch nur verirrte Seelen im Maskenlabyrinth?