Zuhause ist, wo es Waffeln gibt!

Zauberbohnen Ich habe vergessen, wo ich das gelesen habe – aber es ist etwas dran. Wenn du nicht weißt, wo Zuhause ist und es suchst, über Jahr hinweg, besteht das Wort „Zuhause“ irgendwann nur noch aus einer Sammlung von Erinnerungsversatzstücken, von denen du glaubst, sie könnten irgendwie für den Begriff stehen.

Mal ist es nur ein Geruch, der von einem sanften Lüftchen an deiner Nase vorbei getragen wird. Mal ist es das Gefühl das der erste Herbststurm auf deiner Haut macht. Mal ist es eine Runde Menschen, die zusammen sitzt. Und manchmal auch nur ein Wort oder ein Geräusch, das du irgendwo aufschnappst.

All diese Puzzlestücke sammelst du, als vage Hinweise darauf, was wohl „Zuhause“ ist und wie es sich anfühlt. Doch scheint sich das Puzzle nicht wieder zusammensetzen zu lassen.

Ist es das, was sie Erwachsenwerden nennen? Das verlieren eines Bildes und Gefühls davon, was mal Zuhause war? Oder was es sein könnte? Wenn das so ist, dann möchte ich es nicht. Wenn das so ist, sollte niemand gezwungen sein erwachsen zu werden. Wenn es das nicht ist, bleiben noch immer der Gedanke und die Hoffnung eines Tages das Puzzle zu entschlüsseln, es zusammenzusetzen und wiederzuentdecken was das heißt. Zuhause.