Weh.

Saarbrücken, nachts Wenn es kein Heimweh ist, aber auch kein Fernweh … ist es dann nur Weh?

Wenn ja, nach wohin? Nach wann? Und warum? Wo kommt es her, das Weh? Und noch viel wichtiger, was ist sein Ziel? Was tust du damit? Was will es von dir? Du willst losrennen, doch kein Schild weist Dir die Richtung, in die Dein Weh Dich ziehen will. Doch kannst du auch nicht einfach dem Ziehen nach, denn es zieht dich in alle Richtungen. Reißt, zerrt, zerfetzt dich.

Schritte, wahllos in alle Himmelsrichtungen gesetzt helfen dir nicht weiter. Denn kein Schritt stoppt den Zug, den Drang … Kein Schritt hält es auf, das undefinierte Weh in seinem Zerren.

Also setz dich erst mal. Und suche das Ziel des Weh.