Unveröffentlichtes aus dem vergangenen Jahr

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An manchen Tagen erkenne ich für mich Dinge. Dinge die ich meist eigentlich schon wusste, aber gerne mal vergesse – wie so viele Andere auch. Dinge von denen ich mir dann wünsche, dass sie viel mehr Menschen viel bewusster werden.

Das Leben lässt einen oft skeptisch werden, misstrauisch dem Rest der Welt gegenüber. Über dieses Misstrauen hinaus, vergisst man aber gerne wie viele großartige Menschen es gibt und wie viel großartiges auch in Menschen steckt, von denen man es nicht erwartet hätte, wenn man sich nur mal darauf einlässt. Man vergisst wie wunderbar es nicht nur für einen selbst, sondern vor Allem auch für das Gegeüber ist, wenn die Sympathie sich nicht hinter einem Schleier vom Skepsis versteckt. Wie froh es schon machen kann ein ehrliches, freundliches Lächeln zu bekommen von einem wildfremden Menschen oder gar ein paar liebe Worte einer befreundeten Person.

All die Schneckenhäuslebauer in ewiger Abwehrposition verpassen so viel. Sie verbergen sich nicht nur vor der Welt, sondern versperren sich auch vor der Zuneigung ihrer Mitmenschen.

Meistens ist es wirklich nur ein Lächeln oder ein Glitzern in den Augen von jemandem, bei dem Du kurz meinst ein Stück Seele zu sehen – die dir den kompletten Tag versüßen. Ein Lächeln und ein Glitzern, mit denen Du im Umkehrschluss jemanden etwas glücklicher machst, wenn du es nur zulässt.

Es kostet nicht viel: Nur einen Moment, einen Blick, ein Wort, eine Geste, eine Hand und das Leben wird reicher! Wenn viel mehr Menschen, diesen Gedanken viel öfter im Sinn hätten – dann wäre die Welt noch ein Stückchen schöner.