Red Lipstick Day

Red Lipstick Day Heute Morgen stand ich vor meinem Schminktischlein um mich für die Arbeit fertig zu machen. Wie jeden Morgen blickte ich in mein Schminktäschlein, nahm meinen roten Lieblings-Lippenstift in die Hand und dachte (wie ebenfalls fast jeden Morgen) „Aaach, nein! Ich gehe doch ’nur‘ ins Büro, das ist doch total übertrieben, ich nehme lieber nichts!“. Doch dann musste ich an Caros Red Friday denken und dachte „Scheiß drauf, ob das übertrieben ist! Scheiß drauf, ob Freitag ist und scheiß drauf, ob das irgendwer unpassend findet! Heute ist mein persönlicher Red-Lipstick-Day! Weil ich es kann!“

Und ich habe es getan: knallrote Lippen an einem hundsgewöhnlichen Wochentag … und es war eine brilliante Entscheidung. Es ist eigentlich seltsam, manche mögen gar sagen, es wäre völlig bescheuert aber so ein popeliger Lippenstift, kann einem ein völlig neues Gefühl geben. „Weil ich es kann!“ ist hier das Zauberwort bzw. die Zauberphrase! Ja, ich trage knallrot, ja der leuchtet total, ja der ist absolut NULL dezent und irgendwer findet das bestimmt unpassend oder übertrieben, aber ich hab verdammt nochmal Bock drauf und darum mach ich das jetzt einfach und DU NICHT!

Eigentlich ist dieser Blogbeitrag relativ gehaltlos und soll im Grunde auch nur ein kleines Plädoyer sein. Für mich und für alle Anderen. Für mehr bunte Lippen, für mehr abgefahrene Schuhe, für mehr große Hüte und für mehr anderen Unsinn, der ab und an einfach so mal sein muss. Punkt. Um es mit den Ärzten zu sagen: „Lasse redn!“ Manchmal, muss man sich einfach nochmal selbst daran erinnern.

Andi hat sich beschwert, dass der Lippenstift mir nicht so gut steht, weil er so leuchtend und unnatürlich sei. Ich fand aber, dass knallroter Lippenstift toll ist und definitiv auch gar nicht natürlich aussehen soll! Und ich fürchte, der muss da jetzt eben durch, denn der kleine kommt jetzt bestimmt öfter aus seinem Täschlein. Einfach so! ;) Jetzt habe ich doch tatsächlich einen kompletten Artikel rund um meinen roten Lippenstift geschrieben. Dabei bin ich doch gar nicht so ein Schmink-Mädchen. Dachte ich jedenfalls … oder vielleicht doch?

(Eigentlich ist Saskia an dem Artikel schuld, Tanja aber auch ein bisschen [vielleicht wissen Beide was ich meine, wenn sie das lesen] … sonst hätte ich wohl heute nur darüber nachgedacht und es nicht in Worte gefasst.)