Lebenszeichen, Dinge und Katzen

Katzenkind von Frau Hase

Letzter Eintrag im Juni … davor … Januar … immer ruhiger wurde es. Aber das hatte druchaus seinen Grund. Denn es ist so unglaublich viel geschehen in den vergangenen Monaten.

Wer mich länger und/oder besser kennt, weiß um mein Hadern mit und um ein nie begonnenes Studium. Unzählige „vielleichts“ und „irgendwanns“ und „kannichjadochnichts“ später habe ich es getan: Ich habe all meinen Mut zusammengenommen und habe mich um einen Studienplatz beworben. So richtig mit Mappe und so… und wisst ihr was? Ich wurde genommen! Und ich bin nun auch schon fast vier Monate lang offiziell Teilzeit-Studentin und im entsprechenden Dauerstress.

Die Wahl fiel nach reiflicher Überlegung was ich denn machen möchte auf einen Kunsttherapie-Studiengang. Und auch wenn ich ja erst vier Monate dabei bin, glaube ich die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Trotz den vier zeitlich und finanziell echt strammen Jahren, die nun vor mir liegen, bin ich mir sicher: Es wird sich lohnen!

Schon jetzt mag ich meinen Kurs (Also die Menschen. Ja Ihr da, falls das jemals einer von euch lesen sollte) ausgesprochen gerne und auch die Universität wird mir zusehends sympathischer. Nebenbei finde ich es auch dezent großartig einen Grund zu haben die beste große Schwester künftig monatlich zu besuchen. Aus Zeitmangelgründen (sprich weil ich neben arbeiten und tanzen sonst zu nix mehr kommen werde), wird das Studium wohl zukünftig auch eines der vorherrschenden Blogthemen hier sein.

Drückt mir die Daumen, dass ich neben allem drumherum meinen Vorsatz halte, zum Einschlafen und zwischendurch hier nochmal meinen Senf ins Netz zu senden!

________________________________

Last but not least:
Wie es sich für eine Internettante gehört, bin ich jetzt auch Katzenmutti … wobei dem Alter der Katze nach eher Katzenurgroßmutter treffender wäre. Die Lady kommt nämlich aus dem Tierheim und ist schon eine richtig alte Dame und leider auch schwer herzkrank. Aber es ist wundervoll zu sehen, was aus dem verunsicherten, depressiven Katzenwesen für ein liebevoller Schmusepuschel geworden ist.
Niemand weiß, wie lange sie sich noch so gut hält (mit Medikamenten geht es), aber immerhin wird sie in einem Zuhause sterben, in dem Sie sich dann doch noch richtig wohl fühlen konnte, auch wenn schon keiner mehr dran geglaubt hat, dass sie noch so richtig auftaut und aufblüht.