Ich und die Anderen

Ich, und die Anderen

Vor einiger Zeit, als um mich herum sehr viel los war, sagte eine liebe Person zu mir: „Gib nicht zu viel auf alle Anderen, denn was für DICH gut ist, kannst letztendlich nur DU wissen.“ Eigentlich sollte dieser Ausspruch nicht nötig sein. Eigentlich sollte das doch eine Selbstverständlichkeit sein. Eigentlich ist es schade dass einen jemand auf so Etwas hinweisen muss. Und eigentlich ist es toll, dass es trotzdem Menschen gibt die genau dies tun.

Viel zu oft lässt man bzw. lasse ich mich leiten durch das was ich denke, was Andere denken. Welche Bedenken andere haben, was alles passieren könnte. Dabei ist das sowieso alles nur rein hypothetisch. Und ist es richtig etwas NICHT zu machen, wenn es einem am Herzen liegt, nur weil die Möglichkeit besteht dass sich das irgendwann in der Zukunft zeigt dass es vielleicht nicht die richtige Entscheidung war. Ist es sinnvoller gleich darauf zu verzichten, auch wenn das einen nicht gerade glücklicher macht, weil man eine Sehnsucht verschiebt?

Klar ist ein guter Rat von Außen zwischendurch immer mal gut aber sicher nicht immer richtig. Und ganz sicher keine Basis für Entscheidungen, höchstens ein Anreiz zum Nachdenken, aber ohne die eigene Richtung ganz zu verlieren.

Allzu oft überhört man vor lauter Geschwätz von Außen und wilden Spekulationen die eigene, innere Stimme die einem sagt was richtig und was wichtig ist. Das ist Schade, aber im Trubel der Welt manchmal unumgänglich. Darum ist es schön sich daran zu erinnern und schließlich doch dem eigenen Rat zu folgen. Erinnert euch einfach mal daran, und erinnert vor allem Andere manchmal daran.