frenchy 3 610x405 Frenchy and the Punk im Jazzkeller

… ein unqualifizierter Erfahrungsbericht.

Tja! Freitag Abend war es also soweit und Frenchy and the Punk sollten im Jazzkeller spielen. Also nix wie die Knipse geschnappt und hingefahren, man könnte ja was verpassen. Leider hat es noch ziemlich gedauert bis es wirklich anfing (wohl wegen des anfänglich sehr spärlichen Publikum), und in Ermangelung einer Begleitung blieb mir nichts anderes übrig, als im Weg herum zu stehen, ein Wässerchen zu trinken, ein paar Löcher in die Luft zu gucken, ein wenig Smalltalk zu halten und Lichter auf dem Boden und an der Decke zu knipsen. Aber dann ging es ja endlich los.

Das sehr, sehr, bunt gemischte Saarbrücker Publikum machte anfangs erst mal einen etwas verhaltenen Eindruck (zumindest auf mich), was sich aber spätestens nach dem ersten Mitklatsch-Song und einem schmissigen Gassenhauer-Cover (Those were the Days my Friend) schien mir das Eis gebrochen zu sein. Von dort wo ich stand, konnte ich es nicht sehen, aber ich glaube da fingen die Ersten an das Tanzbein zu schwingen, oder auch Rhythmus-Fuß und Mittwipp-Hüfte zu aktivieren. Ich denke den Meisten ging es auch ähnlich wie mir. Eigentlich hat mir der Name der Band nichts gesagt, ich hatte mir ja nur wegen deren Suche nach Auftrittsmöglichkeiten in Deutschland, Mal ein paar YouTube-Videos angeschaut, vielleicht erinnert ihr euch an den Bericht). Von daher ist die anfängliche Scheu wohl normal.

Wie gesagt, ich kannte vorher kaum etwas. Aber enttäuscht wurde ich nicht, oh nein! Erstmal sind die zwei New Yorker wirklich total nett und lustig (soweit ich es mitbekommen habe), und vor allem machen Sie auf der Bühne einen Heiden-Spaß! Irgendwo zwischen guter Laune, Chanson, Zirkus und Percussions-Inferno haben die zwei den kleinen Kellerclub in Saarbrücken “gerockt” (naja, so richtig gerockt ja nicht, übertragener Sinn und so, ihr wisst schon). Übrigens war mir trotz des Bandnamens nicht bewusst, dass die Sängerin eigentlich Französin ist (auch wenn sie, wenn ich recht verstanden habe, seit ihrem 10. Lebensjahr in den USA lebt), was sich aber ziemlich schnell durch ein Lied und seine Geschichte geklärt hatte (Yes, I’m french). Ich persönlich steh ja total auf den Gesang von Samantha. Oft ist es so, dass Sängerinnen zwar unglaublich toll singen und vielleicht auch unglaublich gefühlvoll usw., aber sie varriiert so unwarscheinlich gut und toll! Ich glaube das kommt aber auch nur live so gut rüber, muss man sich also wohl oder übel ansehen gehen.

Was gibt es denn noch zu erzählen … hmmm …? Spontan, weiß ich jetzt nicht mehr. Ich bin leider kein begnadeter Review-Schreiber, aber ich mach es trotzdem. Wie man ja sieht. Nun ja, vielleicht noch ein Fazit?

FAZIT:

  1. Die Band ist toll.
  2. Die Leute sind nett.
  3. Trommeln machen Spaß.
  4. Samantha ist großartig.
  5. Ihr müsst die gucken gehen!

So liebe Wiesbadener: Mal bitte die Hand hoch wer von euch nächsten Mittwoch noch nix vor hat.
So, und alle die sich jetzt gemeldet haben, dürfen zum Konzert-Anmeldeschalter vortreten. Viel Spaß! ;)

Und zu guter Letzt: Danke an Michael für die Veranstaltung, Danke an Alex fürs Veranstaltungsorte suchen und nicht zuletzt an Scott und Samantha für das Konzert! :)