Der Very-Berry-Smoothie

Smoothie im Mixer Beeren-Smoothie im Glas

Kennt ihr das? Man hat irgendwann mal tolle Super-Küchengeräte angeschafft und sie irgendwie nie so recht benutzt. So erging es mir mit meinem Mixer. Ich wollte unbedingt einen haben und dieser hier war auch noch grün (teilweise zumindest) und ich wusste schon was ich alles Tolles damit anstellen wollte. Suppen wollte ich machen, Milchshakes und noch viel mehr. Doch seit über einem Jahr stand er im Schrank und schaute mich vorwurfsvoll an. Der Mixer des Grauens, der Mixer des schlechten Gewissens.

Wo aber jetzt ja Frühling ist, es Samstag war und ich irgendwie übermotiviert, dachte ich mir: „Ich könnte ja mal einen Smoothie machen!“ Gesagt, getan und ab in den Supermarkt! Bei den Angaben unten kommt eine ganz Menge Smoothie raus, also gut wenn ihr einen oder mehr Mittrinker habt, oder ein paar Tage was davon haben wollt. Ich fand ihn toll, mein Freund nicht so – der Smoothie ist wirklich sehr, sehr beerig!

Was ist drin?

1 Becher Bio-Naturjoghurt (nicht Bio tut es natürlich auch)
1 Packung Tiefkühl-Himbeeren (ca. 300 g)
1 Packung Tiefkühl-Heidelbeeren (ca. 300 g)
1 reife Banane
2-3 EL Honig (wer es süßer mag, macht mehr rein)

Was ist zu tun?

Einfach Alles in den Mixer und Vollgas.

Ist das schon Alles?

Da wie immer beim ersten Versuch nicht alles auf Anhieb so reibungslos war, wie ich es gerne wollte noch einige Tipps und Anmerkungen vom Möchtegern-Profi:

1. Gefrorenes Obst ist toll, weil der Smoothie dann direkt nach dem Mixen von der Konsistenz ein wenig wie ein Eis-Slushie ist. Mjam!
2. So wie ich das oben im Bild in den Mixer gestapelt habe ist das zwar hübsch, funktioniert aber nicht. Lieber den Joghurt nach unten oder vielleicht Joghurt mit ein paar Beeren – sonst zermanscht ihr nur die Banane und der Rest vom Obst lächelt euch müde an. Ich musste so noch mehrfach mit dem Löffel umrühren bis ordentlich gemixt wurde.
3. Beim nächsten Mal werde ich versuchen den fertigen Smoothie noch durch ein Sieb zu geben, um die ganzen kleinen Kerne der Beeren heraus zu filtern, die hängen einem sonst gerne mal zwischen den Zähnen.
4. Ich werde jetzt wohl öfter meinen Mixer aus dem Schrank holen, dann guckt der auch nicht mehr so traurig.