52 Songs – Kneipe/Bar

Weiter geht es mit meinem lustigen Lieblings-Projekt. Gesucht wird diese Woche ein Song zu Kneipe oder Bar, was dort wann, in welcher Situation läuft. Das Problem ist: Ich bin eigentlich nicht so der Kneipengänger …
Nichtsdestotrotz fallen mir dennoch auf Umwegen ein paar Lieder dazu ein.

Der Kneipen-Song
Nicht gerade ein Lied bei dem ich mich in einer Kneipe sehe, ich hätte auch nie gedacht, dass so etwas mal den Weg auf meinen Blog finden würde. Das hier ist aber tatsächlich das erste Lied, das mir zum Thema Kneipe einfällt. Weil „Kneipe“ ist so etwas wo mein Vater hingegangen wäre (zumindest in meinem Hirn), nichts wo ich mich aufhalte. Und er hat immer sehr gerne Bläck Fööss gehört (sowie dabei oft und gerne bentont, dass das KEINE Karnevals-Band ist, nur weil die AUCH an Karneval spielen *g*). Außerdem fand ich das Lied als Kind immer total anrührend, weil ich mir den armen, alten Mann vorgestellt habe, der ganz traurig und verfroren ist und am Ende haben sich alle lieb und sind froh, das fand ich super! Also ist Songwahl Nummer eins für diese Woche der Bläck-Fööss-Song „Drink doch eine met“. Seufz …


Der Bar-Song
Eine Bar ist aber eine völlig andere Welt. Eine Bar (wie ich sie mir jetzt gerade vorstelle) ist ein Ort der nur nachts existiert – irgendwo zwischen verrucht und distinguiert und voll mit geheimnisvollen Persönlichkeiten, Intrigen, Sex und Schicksalen. In dieser speziellen Bar, hört man selbstverständlich Jazz, live gespielt von ein paar großartigen aber meist hungrigen Musikern in einer Ecke der Bar. Die Frauen sind Ladys oder sehen zumindest so aus, was hinter der Fassade ist mag keiner so schnell entschlüsseln. Jeder in der Bar könnte eine Gefahr sein, aber vielleicht auch nur ganz harmlos. In dieser Bar stimmen die Musiker nach einer ohnehin schon langen Nacht „Harlem Nocturne“ an, während ein paar mafiös wirkende Geschäftsmänner an der Bar Gefahr laufen, sich ihre Finger an einer Dame im aufreizend wirkenden roten Kleid zu verbrennen. Noch hat keiner die Waffe in Ihrem Strumpfband bemerkt, oder die finsteren Gestalten, die darauf lauern dem Treiben an der Theke spätestens vor der Tür ein jähes Ende zu bereiten …
(Ich habe absichtlich die Earl-Bostic-Version von diesem Lied genommen, die gefällt mit bisher am Besten)


Titelbild stammt von b3d/Flickr.